Integration und interkulturelle Angebote
«Der Bezirksrat pflegt und unterstützt den integrativen Umgang mit den Mitbürgerinnen und Mitbürgern aus anderen Religionen, Kulturen und Ländern.»
(Strategiepapier des Bezirksrats Küssnacht, 2006 – 2009)
Gegen 20 % der Küssnachterinnen und Küssnachter haben keinen Schweizer Pass. Diese kulturelle Vielfalt ist einerseits eine Bereicherung, andererseits kann sie auch zu Missverständnissen und zu Spannungen innerhalb der Bevölkerung führen. Dies vor allem dann, wenn ausländische Neuzuzügerinnen und Neuzuzüger kaum Kontakte zur ansässigen Bevölkerung und Zugang zu kommunalen Organisationen und Angeboten finden.
Fortlaufender und gegenseitiger Prozess
Küssnacht versteht die Integration von Menschen mit einer fremden Herkunft als einen fortlaufenden und gegenseitigen Prozess, der die ganze Bevölkerung betrifft. Dabei soll es sich nicht um eine völlige Anpassung der Zugezogenen (Assimilation) handeln, sondern um einen gegenseitigen Angleichungsprozess. Integration muss in verschiedenen Lebensbereichen wie z.B. Schule, Arbeitswelt, Freizeit, Wohnumfeld etc. stattfinden.
Integration Küssnacht als eigenständige Plattform
Die Integration ist für den Bezirk Küssnacht sehr wichtig. Der Bezirk verfügt über eine Fachkommission Kulturennetz und über Schlüsselpersonen. Er bietet erfolgreich Deutschkurse an, hat eine Projektgruppe Treff der Kulturen und veranstaltet ein Fest der Kulturen. Mit einem Anteil von knapp 20 % Migrantinnen und Migranten ist diese Bevölkerungsgruppe ein tragender Teil des sozialen Gefüges. Diese Ausgangslage hat die Fachstelle für Gesellschaftsfragen bewogen, für das Thema Integration im Bezirk Küssnacht in Form einer Homepage eine eigene Plattform zu schaffen. Diese Website soll auch ein Zeichen des Statements des Bezirks zum Thema sein und Signalwirkung haben.

- Stefan Kaiser
«Integration bedeutet für mich das Eingliedern in eine Gemeinschaft. Mir am nächsten ist die Integration in unser Dorf, in unseren Bezirk. Ich wünsche mir eine möglichst gute Integration von all jenen Einwohnern unseres Bezirkes, welche noch nicht eingebunden sind, nicht teilnehmen an unserem Dorfleben.
Das betrifft nicht nur einen grossen Teil der Ausländer bei uns, sondern insbesondere auch viele Schweizer Neuzuzüger, die sich nicht am öffentlichen Leben beteiligen.»
Stefan Kaiser, Bezirksammann












