Entsorgung im Bezirk: Informationsanlass
für fremdsprachige Einwohner

Sammelstelle des Bezirks Küssnacht

Was kommt in den Kehrichtsack? Und was kann in der Sammelstelle des Bezirks Küssnacht entsorgt werden? Diese und andere Fragen rund um die Themen Abfalltrennung und Entsorgung werden an einem Informationsanlass für fremdsprachige Einwohner beantwortet.

Wenn man aus einem anderen Land zuzieht und die Sprache nicht versteht, ist es nicht ganz einfach, unser Entsorgungssystem zu verstehen. Und nicht immer ist klar, welcher Abfall in den Kehrichtsack kommt und welche Materialen in der Sammelstelle des Bezirks Küssnacht für das Recycling abgegeben werden können. Mit erfolgreichem Recycling Ressourcen schonen Aus diesem Grund organisiert die Fachstelle für Gesellschaftsfragen Mitte März 2018 in Zusammenarbeit mit der Umweltstelle und dem Leiter Entsorgung einen Informationsanlass für fremdsprachige Einwohner. Damit verbunden ist eine Führung durch die Sammelstelle. Fachleute zeigen dabei u.a. auf, wie man mit einer systematischen Abfalltrennung und Entsorgung zum erfolgreichen Recycling beitragen und damit Ressourcen schonen kann. Die Schlüsselpersonen des Bezirks Küssnacht werden den Besuchern für Übersetzungen zur Seite stehen. Anmeldungen für den Kurs sind erwünscht, jedoch nicht zwingend.

Datum, Zeit und Ort
Der Informationsanlass für fremdsprachige Einwohner findet am Montag, 12. März 2018 um 19.00 Uhr in der Sammelstelle Küssnacht, Werkstrasse 7, statt.

Kursleitung
– Laura Valles und Michael Lutz, Umweltstelle Bezirk
– Rolf Hürlimann, Leiter Entsorgung Bezirk

Anmeldung und weitere Informationen:
Bezirk Küssnacht
Fachstelle für Gesellschaftsfragen
Andrée Schirtz
Seemattweg 6, Postfach 176
6403 Küssnacht am Rigi
Tel. 041 854 02 91
Mail

Aktuelle Deutschkurse im Bezirk Küssnacht

Alle Kurse, Daten, Kursleiterinnen, Standorte, Kosten, Adressen etc. auf einen Blick:

Deutschkurse im Bezirk Küssnacht (Link)

Integration und interkulturelle Angebote

«Der Bezirksrat pflegt und unterstützt den integrativen Umgang mit den Mitbürgerinnen und Mitbürgern aus anderen Religionen, Kulturen und Ländern.»

(Strategiepapier des Bezirksrats Küssnacht, 2015 – 2017)

Gegen 20 % der Küssnachterinnen und Küssnachter haben keinen Schweizer Pass. Diese kulturelle Vielfalt ist einerseits eine Bereicherung, andererseits kann sie auch zu Missverständnissen und zu Spannungen innerhalb der Bevölkerung führen. Dies vor allem dann, wenn ausländische Neuzuzügerinnen und Neuzuzüger kaum Kontakte zur ansässigen Bevölkerung und Zugang zu kommunalen Organisationen und Angeboten finden.

Fortlaufender und gegenseitiger Prozess

Küssnacht versteht die Integration von Menschen mit einer fremden Herkunft als einen fortlaufenden und gegenseitigen Prozess, der die ganze Bevölkerung betrifft. Dabei soll es sich nicht um eine völlige Anpassung der Zugezogenen (Assimilation) handeln, sondern um einen gegenseitigen Angleichungsprozess. Integration muss in verschiedenen Lebensbereichen wie z.B. Schule, Arbeitswelt, Freizeit, Wohnumfeld etc. stattfinden.

Integration Küssnacht als eigenständige Plattform

Die Integration ist für den Bezirk Küssnacht sehr wichtig. Der Bezirk verfügt über eine Fachkommission Kulturennetz und über Schlüsselpersonen. Er bietet erfolgreich Deutschkurse an, hat eine Projektgruppe Treff der Kulturen und veranstaltet ein Fest der Kulturen. Mit einem Anteil von knapp 20 % Migrantinnen und Migranten ist diese Bevölkerungsgruppe ein tragender Teil des sozialen Gefüges. Diese Ausgangslage hat die Fachstelle für Gesellschaftsfragen bewogen, für das Thema Integration im Bezirk Küssnacht in Form einer Homepage eine eigene Plattform zu schaffen. Diese Website soll auch ein Zeichen des Statements des Bezirks zum Thema sein und Signalwirkung haben.